HAARTRANSPLANTATION

Operationen
Haarverlust (Alopexie bzw. Glatze) ist ein Problem, von dem sehr viele Menschen betroffen sind und dessen Ursache mithilfe einer dermatologischen Untersuchung festgestellt werden kann.

Für die meisten Patienten stellt eine Haartransplantation die beste und permanente Lösung dar, um die psychologischen Probleme, die mit dieser Erkrankung einhergehen zu beseitigen.

Die in der Haartransplantation eingesetzte Technik nennt sich kapillare Mikrotransplantation (CMP). Es handelt sich dabei um eine Methode, mit der Haare dort eingesetzt werden, wo sie fehlen: Aus Arealen, in denen genügen Haare wachsen, werden Haarfollikel bzw. Grafts entnommen und dem Patienten in Regionen mit fehlendem Haarwuchs wieder eingesetzt. Bei einer solchen Haartransplantation werden beispielsweise Haare vom Hinterkopf entnommen und in das Areal der zurückweichenden Haarlinie im Stirnbereich transplantiert. Eine andere Variante ist die Entnahme von Haaren hinter den Ohren, um die Follikel anschließend im Bereich der Augenbrauen oder Wimpern einzupflanzen.

 

Um Eingriffe in der Haartransplantation durchführen zu können, ist ein hochspezialisiertes Team Voraussetzung, in dem jedes Mitglied speziell für seinen individuellen Bereich ausgebildet wurde.

 

Wichtige Schritte bei einer Haartransplantation:

  • Entnahme von Haaren aus dem Spenderareal (meist am Hinterkopf).
  • Präparation des entnommenen Haares in einzelne Follikel unter dem Mikroskop.
  • Einsetzen dieser Follikel in das zu behandelnde Areal.

 

Komplikationen sind bei der Haartransplantation äußerst selten, allerdings muss sich der Patient darüber im Klaren sein, dass der Haarwuchs erst nach mehreren Monaten einsetzt, da die transplantierten Follikel Zeit brauchen, um mit der Haarproduktion zu beginnen. In seltenen Fällen kann für eine zufriedenstellende Haartransplantation mehr als eine Sitzung notwendig sein. Alle erforderlichen Eingriffe werden ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt.